Gemeinsam mit dem Schmerz

Schmerztherapie ist eine fachliche, organisatorische,     finanzielle und letztendlich auch gesellschaftliche     Herausforderung. Sie gelingt nur im Zusammenspiel viele Akteure - Ärzte, Therapeuten, Kostenträger und Institutionen.

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Chronischer Schmerz – eine existentielle Erfahrung

Wer jemals Zahnschmerzen erfahren musste, weiß, wie sehr der Schmerz jäh in unseren Körper dringen und unser Dasein beherrschen kann. Die unmittelbare Sehnsucht, sich davon zu erlösen gewinnt sofort die Oberhand.

Doch wenn Schmerzen auf die Dauer nicht aufhören, wenn sie zum ständigen marternden Begleiter werden, verändert sich auf einmal alles im Leben. 

Der Chronische Schmerz ist mehr als ein Symptom; er ist eine eigenständige Erkrankung, die Körper, Seele und soziale Teilhabe gleichermaßen erfassen. Die Betroffenen leiden oft über Jahre hinweg, trotz aller medizinischen Fortschritte, die in vielen Fällen nur einen Teil der Schmerzen zu lindern vermögen.

Chronischer Schmerz – eine medizinische und gesellschaftliche Herausforderung

Ärzte, Physiotherapeuten sowie die Helfer aus den Pflege- und Sozialberufen müssen auf allen Ebenen der Therapie eng zusammenarbeiten.
Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordert aktuelles Fachwissen, Empathie und vor allem eine qualitativ gut organisierte Teamarbeit. 

Eine wichtige maßgebliche Voraussetzung sind hier die vorgegebenen gesundheitspolitischen und damit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Sie bilden die Basis für die notwendigen Strukturen im ambulanten und stationären Bereich, die eine adäquate Patientenversorgung erst ermöglichen. 

Chronische Schmerzen stellen das klassische Verständnis von Krankheit und „Reparaturmedizin“ infrage. Eine langfristige Linderung des Schmerzes (im besten Fall auch eine Schmerzbefreiung) kann nur gelingen, wenn die Patienten aktiv mitarbeiten, eine „Bewältigungskompetenz“ entwickeln und die gesamte Behandlung als gemeinsamen Prozess verstehen.

Wenn Schmerz spricht: das Warnsignal des Körpers verstehen

Akuter Schmerz ist ein Warn- und Leitsignal, er entsteht bei Gewebeschädigung und ist wegweisend zur Schmerzursache und damit zur Diagnose.

Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.“ – Marie von Ebner-Eschenbach 

„Das Heilmittel für den Schmerz liegt im Schmerz.“ – Rumi

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Schmerz ist ein Warnsignal unseres Körpers – wie ein Wachhund, der uns sagt: „Achtung, hier stimmt etwas nicht!“

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Die Suche nach der Ursache von Schmerzen ist oft wie Detektivarbeit. Schmerzen entstehen selten nur durch eine einzige Sache.

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Wenn Schmerzen über lange Zeit bleiben, ist es oft schwierig, sie ganz loszuwerden. Das Ziel ist dann, den Schmerz zu lindern, besser damit umzugehen und ihm im Alltag weniger Raum zu geben.

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Körper und Seele sind eng miteinander verbunden. Wir Menschen leben in Beziehungen und werden stark von unserem Umfeld beeinflusst.

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Schmerzen, die durch psychische Ursachen entstehen, sind absolut echt – sie sind nicht eingebildet oder „nur im Kopf“. Das Erleben im Gehirn ist bei seelisch bedingten Schmerzen genauso real wie bei Schmerzen durch eine körperliche Verletzung.

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Am besten ist eine Mischung aus beidem. Zuerst sollte immer abgeklärt werden, ob es körperliche oder sogenannte funktionelle Ursachen gibt. Die sollten dann behandelt werden.

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